mb21-Preisträger räumen beim DCP17 ab

Es ist immer wieder schön, mitzuverfolgen, wenn ehemalige mb21-PreisträgerInnen ihren Weg gehen. Und wenn dieser dann auch noch so erfolgreich ist, können wir einfach nicht anders, als uns mit ihnen ausgelassen zu freuen. So geschehen zuletzt beim Deutschen Computerspielpreis 2017. Denn hier konnten sich gleich zwei ehemalige Preisträger gegen die große und starke  Konkurrenz durchsetzen. Ganz konkret geht es dabei um folgende üblichen Verdächtigen:

Shelly Alon gewinnt mit seinem Mobile Game „Glitchskier“ in der Kategorie „Bestes Mobiles Spiel“

© Franziska Krug, Deutscher Computerspielpreis 2017
© Franziska Krug, Deutscher Computerspielpreis

Dass Shelly es immer wieder schafft, Nutzer mit seinen Spielen an die mobilen Geräte zu fesseln, bewies er ja bereits mit seinen beiden Spielen „Partyrs“ und „Sputnik Eyes“, die bei mb21 in zwei aufeinanderfolgenden Jahren den Sonderpreis „Creative Mobile“ abräumten (2014 + 2015). Mit dem Preis für das „Beste Mobile Spiel“ beim Deutschen Computerspielpreis 2017 zeigt er, dass er seither nicht untätig war und präsentiert mit „Glitchskier“ ein Shoot ´em up, dass laut Jury durch „ein brillantes Zusammenspiel aus Metapher, Gameplay und Ausführung“ besticht. Diese und viele weitere Arbeiten von Shelly Alon findet ihr auf seiner Website www.shellyalon.net. Wir sagen: „Herzlichen Glückwunsch!“

Die Jungs von Ludopium erhalten den 2. Preis in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ mit ihrem Spiel „Isometric Epilepsy“

© Franziska Krug, Deutscher Computerspielpreis 2017
© Franziska Krug, Deutscher Computerspielpreis

Wer erinnert sich nicht gern an das Medienfestival 2016 zurück, wo drei sympathische Jungs die erste Etage der Technischen Sammlungen mit zwei Midi-Controllern und einer großen Leinwand bespielten. Richtig, ich spreche vom Preisträgerprojekt „MMM“, bei dem bis zu acht Spieler gleichzeitig digitale Papierflieger durch farbige Ringe steuern konnten. Zur Belohnung gab es einen chilligen Klangteppich aus den Boxen, der sich mit dem Spielverlauf immer wieder veränderte. Gut, die Jungs sind eigentlich zu viert, an der Leidenschaft für Musik in Verbindung mit Computerspielen hat sich seither aber offensichtlich nichts geändert, wie ihr neues 3D-Musikspiel „Isometric Epilepsy“ zeigt. Ungesehen möchten wir hiermit die Empfehlung aussprechen: „Spielen!“
Zu Ludopium und ihren Projekten geht’s nach www.ludopium.com.

Weitere Gewinner und empfehlenswerte Computerspiele findet ihr natürlich unter unseren Preisträgern und auf www.deutscher-computerspielpreis.de.

Zurück